- Identität stärken, Integration fördern & Akzeptanz schaffen -

Oromo Horn von Afrika Zentrum e.V.

Das Oromo Horn von Afrika Zentrum ist eines (einer) der ältesten Migrantenvereine Berlins. Als deutsch-afrikanische Begegnungsstätte nahm das Zentrum 1985 seine Arbeit in Berlin-Wedding auf. Die Aufgaben des Vereins sind heute die Förderung der Akzeptanz für eine multikulturelle Gesellschaft, die erfolgreiche Gestaltung der Integration in die Mehrheitsgesellschaft und die - für die Migranten unabdingbare - Erkennung der eigenen Identität. Das Oromo Horn von Afrika Zentrum wird in der Politik, bei den Kirchen & Verbänden und in der Gesellschaft als anerkannter Migrantenverein geschätzt und unterstützt.

Der Schwerpunkt des Vereins - neben den innerdeutschen Aufgaben im Bereich der Intergrations-, Flüchtlings- und Migrationsarbeit - liegt in der Aufklärung über das Volk der Oromos. Das Volk der Oromos, die Ureinwohner Ostafrikas, welches auch als Oromiya-Land bezeichnet wird, sind mit 40 Mio. Menschen die zweitgrößte Volksgruppe in Afrika. 

Vor der Kolonialisierung durch die Abessinier verwalteten und  regierten die Oromos sich mit einer frühen Form einer demokratischen Altersklassenordnung, dem sogenannten Gadaasystem selbst. Seit der Eroberung Ihres Landes sind die Oromos massiven Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, und darüber hinaus wird ihnen das Recht auf Selbstbestimmung sowie das Recht auf demokratische und freie Wahlen verwehrt.